Dr. Necdet Demir — Rhinoplasty & ENT Surgery

Behandlung

Revisions-Nasenkorrektur

Neubewertung und Planung bei Beschwerden zum Erscheinungsbild oder zur Atmung, die nach einer früheren Nasenoperation fortbestehen.

Die Revisions-Nasenkorrektur erfordert eine ausführlichere Planung als eine Erstoperation: Das Gewebe ist verheilt, die Knorpelunterstützung kann vermindert und die Anatomie verändert sein.

Der Ablauf beginnt deshalb damit, die Einzelheiten der vorangegangenen Operation zusammen mit den aktuellen Beschwerden zu prüfen. Ziel ist es, eine realistische und erreichbare Verbesserung zu definieren.

Für wen kommt es in Betracht?

Die folgenden Situationen werden bei der Untersuchung beurteilt; die Eignung wird individuell bestimmt.

  • Personen, die mit dem Ergebnis einer früheren Nasenoperation unzufrieden sind
  • Patientinnen und Patienten, deren Atembeschwerden nach der Operation fortbestehen
  • Menschen mit hängender Spitze, Einsinken oder Asymmetrie
  • Personen mit Formveränderung nach einem Unfall

Anzeichen und Beschwerden

Trifft eine oder mehrere dieser Beschwerden auf Sie zu, ist eine Untersuchung ratsam.

  • Unregelmäßigkeit, Einsinken oder zunehmende Asymmetrie des Nasenrückens
  • Behinderte Nasenatmung, die sich gegenüber der Zeit vor der Operation nicht gebessert oder verschlechtert hat
  • Steifheit, Absinken oder Formveränderung der Nasenspitze
  • Das Gefühl, dass die Nasenflügel beim Einatmen einsinken

Der Ansatz des Arztes

Eine Planung, die von Ihnen ausgeht

Bei der Revisionschirurgie ist es ebenso wichtig, die Erwartung richtig zu definieren, wie die Technik zu wählen. Im Gespräch werden frühere Operationsberichte, die aktuelle Anatomie und mögliche Grenzen offen besprochen.

Jeder Revisionsfall ist eigen; in manchen Situationen wird statt einer vollständigen Korrektur eine deutliche Verbesserung angestrebt. Diese Unterscheidung wird vorab mit der Patientin oder dem Patienten geteilt.

Der Ablauf

Wie verläuft die Behandlung?

Diese Schritte beschreiben den allgemeinen Verlauf; der Plan jeder Patientin und jedes Patienten wird nach der Untersuchung festgelegt.

  1. 01

    Prüfung der Vorgeschichte

    Zeitpunkt und Technik der vorangegangenen Operation sowie vorhandene Operationsberichte werden geprüft. Sie sind der Ausgangspunkt der Planung.

  2. 02

    Ausführliche Untersuchung

    Innere Strukturen, Knorpelunterstützung und Hautzustand werden beurteilt; bei Bedarf wird eine weiterführende Bildgebung veranlasst.

  3. 03

    Planung und Operation

    Bei Bedarf wird der Einsatz von Stützgewebe geplant. Der Eingriff erfolgt im Operationssaal unter Vollnarkose.

  4. 04

    Langfristige Nachsorge

    Da die Heilung nach einer Revision länger dauern kann, werden die Kontrollabstände entsprechend geplant.

Genesung und Nachsorge

Die Genesung unterscheidet sich je nach durchgeführtem Eingriff und individuellen Faktoren.

  • Die Gewebeheilung kann langsamer verlaufen als nach einer Erstoperation.
  • Bis die Schwellung vollständig abklingt, vergeht in der Regel mehr Zeit.
  • Kontrolltermine sind wichtig, damit der Verlauf gut vorangeht.

Die hier genannten Zeiträume und Angaben sind allgemein; sie sind von Person zu Person verschieden und ersetzen keine ärztliche Beratung. Der für Sie geltende Plan wird nach der Untersuchung von Ihrem Arzt festgelegt.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Für die Heilung des Gewebes wird ein gewisser Zeitraum abgewartet. Dieser hängt vom durchgeführten Eingriff und vom Heilungszustand ab; Ihr Arzt entscheidet nach der Untersuchung.

Nicht bei jeder Patientin und jedem Patienten ist derselbe Korrekturgrad erreichbar. Vorhandene Gewebeunterstützung und Anatomie sind entscheidend; was realistisch angestrebt werden kann, wird bei der Untersuchung offen besprochen.

Manche Revisionsfälle benötigen Stützgewebe. Ob und woher es entnommen wird, wird nach der Untersuchung geplant.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob es zu Ihnen passt

Schreiben Sie uns kurz zu Ihren Beschwerden; unser Team erläutert Ihnen den Ablauf und den nächsten Schritt.

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